1997 wird auf schon gesichertem Land (Parzelle Nr. 3) durch 16 Totobiegosode-Familien das Dorf Arocojnadí gegründet. Ihr Ziel ist es, den Wald zu erhalten und das Land schonend zu nutzen. Sie leben von der Jagd, vom Sammeln und vom saisonalen Gartenbau. Geldquellen sind der Verkauf von Kunsthandwerk und von Honig sowie Lohnarbeit auf benachbarten Viehfarmen.

Mit begleitenden Projekten erhält das Dorf eine Wasserversorgung, Gesundheitsbetreuung und ein Schulhaus.

2004 entsteht das Dorf Chaidí auf dem Land, das durch die Stiftung für indianische Gemeinschaften in Paraguay erworben wurde. 20 Familien von der Missionsstation, denen sich 5 bis dahin im Wald lebende Familien anschliessen, bilden eine weitere Dorfgemeinschaft. Durch begleitende Projekte werden auch hier die Gesundheits- und Wasserversorgung sowie die Schulbildung gesichert.