Aktuelles

Die Wächter über die letzten Waldmenschen

In einem kaum durchdringbaren Waldgebiet Paraguays leben die Ayoreo. Sie sind eines der letzten indigenen Völker Südamerikas ohne Kontakt zur Aussenwelt. Doch die Zivilisation schreitet unaufhörlich voran.

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© Verena Regehr

Holzkohle: Tropenholz auf den Schweizer Grills

Holzkohle wird um die halbe Welt geschippert. Sie kommt sogar aus Ländern wie Namibia und Nigeria. Dort werden die letzten Wälder abgeholzt – auch für Schweizer Grilleure.

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© Verena Regehr

Fortschritte in der Landrestitution

Am 7. und am 18. Februar 2019 protestierten die Totobiegosode mit zwei Strassensperren der Ruta Bioceánica bei Centinela. Die Aktion hatte das Ziel, den Staat und die Öffentlichkeit auf die Verzögerung der Übergabe des Landtitels der Parzelle 384, auf der sich das Dorf Arocojnadi befindet, aufmerksam zu machen.

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News aus dem Biosphärenreservat: Kontrollposten und –fahrten

Wegen der Erschliessung und der expandierenden Argarfront hat das von den Totobiegosode beanspruchte Land immens an Interesse und Wert gewonnen. In den letzten 25 Jahren stiegen die Landpreise pro Hektar von 8 US$ auf 1’000 US$. Da die Summen für den Landkauf nun ausserhalb unserer Reichweite liegen, konzentrieren wir uns auf die Sicherung und das Management der Parzellen, die bereits an die Totobiegosode übergeben wurden. Auch hier nehmen der Druck und illegale Invasionen zu.

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© Verena Regehr

Vorsprache bei internationalen Gremien

Die Totobiegosode haben zum Schutze ihres Territoriums, des Waldes und des Lebens ihrer Angehörigen wiederholt in Sitzungen des United Nations Permanent Forum on Indigenous Issues (UNPFII) in New York und Genf vorgesprochen.

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© Gerald Henzinger

Yacacvash

2018 war ein bewegtes Jahr. Im Frühsommer wurden wir durch den Bericht aufgeschreckt, dass die Gemeinschaft einen Vertrag mit einer Holzkohlefirma abgeschlossen hatte. Der Vertrag sah vor, in den kommenden Jahren auf dem Land der Gemeinschaft zu roden und aus dem Holz Kohle zu brennen.

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© Verena Dyck

Öffentlichkeitsarbeit

Politik und Entscheidungen, die Konsequenzen für indigene Völker und den Wald im Chaco haben, werden auf verschiedenen Ebenen gemacht und getroffen: von lokalen Unternehmern und globalen Investoren, von nationalen und regionalen Behörden sowie von internationalen Organisationen.

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© Fernando Allen

Wissensvermittlung und Bildung

Die Kontrollfahrten ins Territorium werden gleichzeitig zur Wissensvermittlung genutzt: Mitglieder der älteren, noch im Wald aufgewachsenen Totobiegosode-Generation übermitteln ihre Geschichte und Erfahrungen an die jüngere, bereits in sesshaften Siedlungen aufgewachsene Generation.

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© Gerald Henzinger