Film "Apenas el sol" von Arami Ullón (cineworks filmproduktion)

Seit der gewaltsamen Vertreibung aus seinem urspünglichen Lebensraum im Herzen des paraguayischen Chaco in den 70er Jahren, sammelt der indigene Ayoreo Mateo Sobode Chiqueño Geschichten, Lieder und Zeugnisse seines Volkes. Er will das Erbe einer verschwindenden Kultur sichern und bereist unermüdlich die weit verstreuten trostlosen Siedlungen in dieser Region, die seit ihrer extensiven Abholzung immer wie mehr versteppt. Mit einem alten Kassettenrecorder nimmt er Gesänge, Erlebnisberichte und Erzählungen der letzten Überlebenden auf. Sie alle wurden wie er im riesigen Wald geboren, frei, nomadisch und ohne jeglichen Kontakt zur Zivilisation, bis religiöse Missionare sie zwangen, ihr angestammtes Territorium, ihre Lebensgrundlage, ihren Glauben und ihre Heimat zu verlassen. Das Sammeln dieser Zeugnisse weckt in ihm einen alten Wunsch: Er will ein letztes Mal in sein ursprüngliches Territorium zurückkehren…

Daten Vorpremieren in Anwesenheit von Arami Ullón: Apenas el sol

Herbstrundbrief Oktober 2021

Sehr geehrte Mitglieder, sehr geehrte Gönnerinnen und Gönner,

In diesen von Corona geprägten Zeiten scheinen die Schwierigkeiten endlich etwas abzunehmen, und tatsächlich sind wieder beidseits der Ozeane wichtige Aktivitäten möglich.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier: Herbstrundbrief

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Grand Theft Chaco II: The Vice Continues

Quelle: www.earthsight.org.uk

https://www.earthsight.org.uk/news/analysis-grand-theft-chaco-ii-the-vice-continues

Gran Theft Chaco - Luxusauto mit Leder vom geraubten Land eines isoliert lebenden Stammes

Quelle: www.earthsight.org.uk

https://www.earthsight.org.uk/grandtheftchaco-de

Kurzbericht August 2020

Es ist nicht mehr wie es einmal war. Der Corona-Virus verändert unsere Welt laufend und
wohl auch langfristig. Dies gilt für den Chaco nicht anders als für die Schweiz. Nur ist das
gesundheitliche Risiko für die Indigenen, sollte Convid-19 auch sie erreichen, um vieles
höher als bei uns. Doch wir wollen nicht schwarzmalen. Immerhin gibt es die tröstliche
Nachricht, dass sich in den von unserer Organisation betreuten Gebieten noch niemand
angesteckt hat. Ganz unerfreulich ist jedoch die Tatsache, dass wegen des Coronabedingten
Reiseverbots für die Kontrollposten weiter illegal und ungestört Wald gerodet
wurde.

Aber es gibt auch Aufsteller - lesen Sie den ganzen Kurzbericht August 2020.

Paraguay und COVID-19: Indigene Völker zwischen Hunger, Risiko und Gleichgültigkeit

Quelle: Amnesty International, Paraguay 19.04.2020

Paraguay und COVID-19: Indigene Völker zwischen Hunger, Risiko und Gleichgültigkeit

What if everyone in the world planted a tree?

Made by Maia Films, 26 February 2020

What if everyone in the world planted a tree?

Vom Landkauf zum Biosphärenreservat

Seit mehr als 20 Jahren unter-stützt die Stiftung für indianische Gemeinschaften in Paraguay indigene Völker im Waldgebiet Chaco. Urs Scheibler, Mit initiant und Stiftungsratspräsident, tritt ins zweite Glied zurück.

Quellenangabe: E. Gächter, Volksstimme vom 11.10.2019

Vom Landkauf zum Biosphärenreservat

Wissensvermittlung und Bildung

Die Kontrollfahrten ins Territorium werden gleichzeitig zur Wissensvermittlung genutzt: Mitglieder der älteren, noch im Wald aufgewachsenen Totobiegosode-Generation übermitteln ihre Geschichte und Erfahrungen an die jüngere, bereits in sesshaften Siedlungen aufgewachsene Generation.

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© Gerald Henzinger