Vorsprache bei internationalen Gremien

Die Totobiegosode haben zum Schutze ihres Territoriums, des Waldes und des Lebens ihrer Angehörigen wiederholt in Sitzungen des United Nations Permanent Forum on Indigenous Issues (UNPFII) in New York und Genf vorgesprochen. Wegen illegalen Invasionen von Viehzüchtern und Holzfällern sowie Menschenrechtsverletzungen und des fehlenden politischen Willens zur Anerkennung und Umsetzung indigener Landrechte in Paraguay haben sie sich auch erfolgreich an die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (CIDH) gewandt.

Im Februar 2016 wurde die Regierung Paraguays von der CIDH mit der Resolution Nr. 4/2016 um die Verabschiedung von Maßnahmen ersucht, die notwendig sind, um das Leben und den Lebensraum der Ayoreo-Totobiegosode zu schützen. Bereits 2015 hatten die Totobiegosode in einer Petition an die CIDH (P 850-15) die Restitution des Kerngebietes ihres Landes (220.000 Hektar) gefordert.

Leider sind die Verhandlungen zwischen Vertretern der paraguayischen Regierung und den Totobiegosode auf der Suche nach einer freundschaftlichen Lösung des Landkonfliktes im Rahmen der Petition vor der Interamerikanischen Menschenrechtskommission während des Jahres 2017/18 bisher ohne befriedigende Lösung verlaufen.

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